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Experten-Werkstatt nimmt erneuerbare Energien, Akzeptanz und Finanzierung in den Fokus

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 20.01.2023 / 18:00 Uhr von cl/pm
Im Bauhaus in Dessau-Roßlau hat kürzlich die Halbzeitveranstaltung zum Zukunfts- und Klimaschutzkongress des Landes (ZUKK) stattgefunden. Bei einem Werkstattgespräch haben rund 150 Expertinnen und Experten aus Landespolitik, Kommunen, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft darüber beraten, wie sich wichtige Querschnittsthemen zum Klimaschutz wie erneuerbare Energien, Akzeptanz und Finanzierung künftig voranbringen lassen. Das teilte das Umweltministerium mit.

Die Veranstaltung wurde von Umweltstaatssekretär Dr. Steffen Eichner eröffnet; Energiestaatssekretär Thomas Wünsch hielt ein Impulsreferat zur „Zukunft von erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt“.

Eichner betont: „Klimaschutz ist Daseinsvorsorge. Wir alle sind gefordert, den menschengemachten Klimawandel soweit wie möglich zu begrenzen und seinen Auswirkungen entschlossen entgegenzutreten. Zu dieser globalen Herausforderung muss auch Sachsen-Anhalt seinen Beitrag leisten.“ Wünsch unterstreicht: „Die Landesregierung hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Im Zeitraum von 2021 bis 2026 sollen in Sachsen-Anhalt insgesamt 5,65 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Der Zukunfts- und Klimaschutzkongress soll Lösungen und Wege aufzeigen, wie dies trotz der aktuellen Probleme auf dem Energiemarkt gelingen kann. Ein ganz zentraler Baustein dafür ist ein deutlich beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien.“

Beim ZUKK wird seit Juli 2022 im breiten Dialog über Sachsen-Anhalts Weg in eine klimaneutrale Zukunft diskutiert. Dazu haben in den vergangenen Monaten Expertinnen und Experten in fünf Arbeitsgruppen über Klimaschutzmaßnahmen für die Bereiche Energie, Wirtschaft, Verkehr, Gebäude sowie Land- und Forstwirtschaft beraten. Bis zum April 2023 sind weitere AG-Sitzungen geplant; die Ergebnisse fließen in die Leitlinien der künftigen Klimaschutzpolitik des Landes ein. Neben den Beratungen der Fach-Arbeitsgruppen gibt es mehrere Workshops und weitere Veranstaltungen. Die Abschlussveranstaltung zum ZUKK ist für Ende Juni 2023 geplant.

Bilder

Symbolbild, pixabay.com
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Kommentare

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    dauernder Schaden für die Bauern schrieb um 11:02 Uhr am 21.01.2023:
    Bereits im vergangenen September knickte der Flügel einer Windkraftanlage im Windpark Alfstedt bei Bremervörde (Landkreis Rotenburg) ab. Verletzt wurde niemand.
    Dann wurde aufgeräumt: Eine Entsorgungsfirma sammelte die Bruchstücke von den Flächen rund um das defekte Windrad auf. Doch offenbar fliegen Fasern von der Bruchstelle weiter durch die Luft und landen auf den umliegenden Feldern und Äckern.
    Das abgebrochene Rotorblatt besteht aus einem Plastikgemisch. Auch Carbon sei darin enthalten. Carbonfasern sind auch als sogenannte fiese Fasern bekannt.
    Bei einem Brand können sie in die Lunge von Menschen und Tieren eindringen und dort laut Experten der Bundeswehr ähnlich krebserregend wirken wie Asbest. Darum darf auf der betroffenen landwirtschaftlichen Fläche keine Tierfutter-und Nahrungsmittelproduktion mehr betrieben werden.
    (NDR v. 13.01.2023)
    •  
      nachdenklich schrieb um 22:53 Uhr am 20.01.2023:
      >Bei einem Werkstattgespräch haben rund 150 Expertinnen und Experten aus Landespolitik, Kommunen, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft darüber beraten, wie sich wichtige Querschnittsthemen zum Klimaschutz wie erneuerbare Energien, Akzeptanz und Finanzierung künftig voranbringen lassen.<

      Die Regierung hat den Strompreis beim Vielfachen des Preises vor der immens verteuernden „CO2- heiße Luft- Abgabe“ seit dem 1.1.2021 „gedeckelt“, nämlich bei 40 Cent, in Österreich liegt der Deckel bei 10 Cent!
      Je mehr Strom aus sog. „Erneuerbaren Energien“ erzeugt wird, desto teurer wird es für uns Kunden.

      Die Kilowattstunde Strom kostet bei Wind in der Erzeugung max. 4,7 Cent, und dann kommt noch dazu, dass über die Hälfte des Strompreises der Staat zur Verbuchung im Bundeshaushalt erhält.
      Dann gibt der Staat eine sog. „Strompreisbremse“ dazu, das ist aber nicht weiter als eine Mogelpackung, denn der Arbeitnehmer muss diesen Betrag wieder als „geldwerten Vorteil“ versteuern, damit holt sich der Staat das meiste wieder zurück, siehe die 300,- Euro „Energiepreispauschale“.
      Da wurden bei der "Energiepreispauschale" im September 2022 die Einwohner auch veralbert, von den allzeit propagierten 300,- Euro verbleiben im Steuerfall maximal 193,- Euro beim Bürger. Also wieder nur Lug und Trug.

      Und was uns die Windenergiebranche als Erfolg verkauft, ist in Wahrheit eine Mogelpackung, da die installierte Leistung nichts über die gesicherte Leistung aussagt, die bei Wind- und Photovoltaikanlagen faktisch bei null liegt.
      Es wird nie eine gesicherte Stromversorgung nur auf Basis von Wind und Sonne geben!