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100 Tage im St. Marienstift: Chefarzt Wolfgang Hartmann zieht Bilanz

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 07.02.2024 / 09:05 Uhr von rg/pm
Wolfgang Hartmann ist morgen genau 100 Tage als Chefarzt der Frauenklinik und Geburtshilfe am Magdeburger St. Marienstift tätig. In einem Interview zieht er seine Bilanz, so eine Kliniksprecherin.

Morgen sind Sie auf den Tag genau 100 Tage im St. Marienstift als Chefarzt der Frauenklinik und Geburtshilfe tätig. Wie geht es Ihnen?
Wolfgang Hartmann: Wie es mir geht? Ja, ich kann sagen, es geht mir richtig gut. Ich hatte ja zwischen meiner letzten Tätigkeit und dem Start im Marienstift einige Monate Pause und ich merke erst jetzt, wie wichtig Arbeit und ein positives Umfeld bei der Arbeit für das Wohlbefinden ist. Um ganz ehrlich zu sein, kommt es mir oft schon wesentlich länger als 100 Tage vor. So heimisch fühle ich mich mittlerweile hier, und so leicht wurde mir der Start gemacht.

Wie gefällt es Ihnen in Magdeburg?
In Magdeburg gefällt es mir ganz hervorragend. Es ist eine tolle Stadt mit vielen wunderschönen Plätzen und Orten und vor allen Dingen ganz herzlichen Menschen. Sehr bewegt hat mich der 16. Januar, als ich zusammen mit bestimmt 2000 anderen Menschen auf dem alten Markt singen durfte. Jeder mit einer Kerze in der Hand. Toll, wie die Stadt an dieses schreckliche Ereignis erinnert und wie gemeinsam für ein weltoffenes Magdeburg gesungen wird.

Wie gefällt Ihnen die Zusammenarbeit mit Ihrem Team im Marienstift?
Die Zusammenarbeit mit meinem Team und den anderen Kolleginnen und Kollegen im Marienstift möchte ich schlichtweg als ideal bezeichnen. Noch nie in meinem Leben wurde ich so herzlich aufgenommen und in die Gemeinschaft integriert. Die fachliche Kompetenz in allen Bereichen ist beeindruckend und trotz aller Hektik, die der berufliche Alltag mit sich bringt, bleibt immer Zeit für ein freundliches Wort oder eine nette Geste. Man spürt einen besonderen Geist im Hause und das ist, glaube ich, auch für unsere Patienten und Patientinnen eine wunderbare Erfahrung.

Was gibt es Neues zu berichten?
Natürlich gibt es auch einiges Neues, was ich berichten darf. Schon im Mai letzten Jahres hat das Hebammen-Team zusammen mit den Ärzten, den ersten Hebammen-geführten-Kreissaal in Magdeburg eingeführt und etabliert. Eine ganz tolle Einrichtung, die die Geburtshilfe hier im Marienstift noch attraktiver macht und den werdenden Eltern eine sehr interessante Alternative zur klassischen Geburtshilfe bietet, ohne Abstriche in der Sicherheit für Mutter und Kind machen zu müssen.

Auch im OP konnte ich zusammen mit dem exzellent arbeitenden Team der Gynäkologie und dem Brustzentrum die eine oder andere Ergänzung der operativen Möglichkeiten erreichen. Schön ist dabei, dass sich keiner Neuem verschließt. Ganz im Gegenteil, alle freuen sich, wenn wir unser Spektrum für die uns anvertrauten Patientinnen noch interessanter und breiter machen können, ohne dabei den Blick auf den Menschen und das Menschliche zu verlieren.

Können Sie uns schon einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr geben? Was ist geplant?
Nach dem tollen Tag der offenen Tür der Frauenklinik im November letzten Jahres mit über 400 Gästen hier im Marienstift wollen wir dieses Jahr sowohl mit unseren Patientinnen und deren Angehörigen aber auch mit den vertrauensvoll mit uns zusammenarbeitenden niedergelassenen Kollegen das 30-jährige Bestehen der Frauenklinik und das 25-jährige Bestehen der Geburtshilfe am Marienstift feiern. Zwei beeindruckende Geburtstage die es, wie ich finde, verdient haben, gefeiert zu werden. Spiegeln sie doch eine ganz wunderbare Erfolgsgeschichte wider. Viele tausend Magdeburger haben den Mitarbeitern, Ärzten, Schwester, Hebammen und vielen anderen Berufsgruppen ihr Vertrauen geschenkt und damit zum Erfolg des Stifts beigetragen. Ich bin sehr froh und dankbar, hier eine neue berufliche Heimat gefunden zu haben.

Bilder

Quelle: Frauenklinik und Geburtshilfe am Magdeburger St. Marienstift
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