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Landgericht verschiebt Prozesstermin

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 05.07.2024 / 07:05 Uhr von ar/pm
Der Prozess schwerer Raub, erpresserischer Menschenraub, Körperverletzung gegen einen 23-jährigen Berliner wird am 8. Juli auf 12 Uhr verschoben. Neben der geänderten Uhrzeit hat das Landgericht Details zu dem Tathergang bekannt. Die Verhandlung findet in Saal 5 statt, so ein Gerichtssprecher.

Zwischen dem 32-jährigen Angeklagten aus Berlin und einem Mann aus Magdeburg kam es im Jahr 2022 zu Streitigkeiten um den möglichen Verkauf eines Backgeschäftes in Magdeburg. Der Angeklagte soll Verkäufer, der spätere Geschädigte Vermittler in dem Streit und ein Freund des Geschädigten soll der Käufer gewesen sein.

Am 08. März 2022 soll der Angeklagte mit unbekannt gebliebenen Männern den Geschädigten in einem Grillrestaurant unter Verwendung eines Messers rund 600 Euro geraubt und den Mann entführt haben. In einer Wohnung soll er dann den entführten Geschädigten geschlagen und von diesem 50.000 Euro gefordert haben. Später soll der Angeklagte dann den möglichen Käufer angerufen, über die Entführung informiert und 60.000 Euro gefordert haben.
Der mögliche Käufer soll dann 30.000 Euro für die Freilassung seines Freundes geboten haben. Nach einigen Stunden soll der Geschädigte freigelassen worden sein, nachdem er versprochen haben soll 20.000 Euro zu zahlen. Zu Zahlungen kam es nicht.

Der Angeklagte hat im Ermittlungsverfahren von seinem Schweigerecht gebraucht gemacht. Sollten dem Angeklagten die Taten nachgewiesen werden können, droht ihm eine Freiheitsstrafe zwischen 5 und 15 Jahren.

Bilder

Symbolbild (Quelle: Pixabay.com)
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