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Wer die Regenbogenflagge verbieten will, bekämpft unsere Freiheit

Politik
  • Erstellt: 31.03.2025 / 14:06 Uhr von mr/pm
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt berichtet, dass die AfD mit ihrem Vorstoß, die Regenbogenflagge an Schulen zu verbieten, erneut ein ausgrenzendes und autoritäres Weltbild zeige. Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen, Susan Sziborra-Seidlitz, verurteilt diesen Angriff auf Grundrechte und Vielfalt deutlich: „Die bunten Farben des Regenbogens. Glitzer.“

Menschen, die einfach lieben. Das scheint der AfD unfassbar viel Angst zu machen. Warum eigentlich? Sind sie sich in Ihrer eigenen Männlichkeit so unsicher, dass sie sich von einem Stück Stoff bedroht fühlen?“

Was die AfD hier betreibt, ist keine Schulpolitik – es ist ideologisch aufgeladene Hetze gegen queere Menschen, gegen freiheitliche Lebensentwürfe und gegen eine offene Gesellschaft. Statt sich um echte Probleme an Schulen zu kümmern, stilisiert die AfD ein Symbol der Vielfalt zum Feindbild. „Die Regenbogenflagge steht für Liebe, Respekt und Sichtbarkeit – und nicht für das Zerrbild, das Sie davon zeichnen. Sie steht für Schutzräume in einer Gesellschaft, in der niemand Angst davor haben sollte, einfach sie selbst zu sein.“

Mit ihrer Forderung macht sich die AfD erneut zur Feindin von Freiheit, Demokratie und Verfassung. Wer Symbole der Offenheit verbieten will, denkt autoritär – und folgt damit dem politischen Stil von Autokraten wie Putin oder Orbán. Das hat in einer pluralistischen Demokratie nichts verloren.

„Sie wollen Schulen zu Zonen des Schweigens und der Ausgrenzung machen. Aber das wird Ihnen nicht gelingen. Queere Menschen verschwinden nicht, nur weil sie sie nicht sehen wollen. Und sie lassen sich auch nicht verbieten.“

Die Realität ist längst weiter als der Weltentwurf der AfD. Schulen bilden diese Realität ab – mit Regenbogenfamilien, mit queeren Jugendlichen, mit Vielfalt als gelebtem Alltag. Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt stehen an der Seite all jener, die für Sichtbarkeit und Selbstbestimmung kämpfen. „Sie wollen Angst machen – wir setzen auf Aufklärung. Sie wollen Unsichtbarkeit – wir kämpfen für Sichtbarkeit. Sie wollen zurück ins letzte Jahrhundert – wir gehen nach vorn.“

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert: Schluss mit dieser Angstmacherei auf dem Rücken von Kindern. Schulen müssen Orte des Respekts bleiben – nicht Schauplatz rechter Kulturkämpfe.


Hinweis: Politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

Bilder

Symbolfoto, Quelle: Pixabay
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