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Scharfe Kritik der unzumutbaren Verkehrslage in der Carl-Miller-Straße

Politik
  • Erstellt: 02.06.2025 / 18:03 Uhr von mr/pm
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt üben scharfe Kritik an der aktuellen Verkehrssituation in der Carl-Miller-Straße. Sie berichten, dass der Hintergrund der Neubau einer Eisenbahnbrücke, durch den der Fuß- und Radweg im betroffenen Bereich vollständig gesperrt wurden ist.

Während Radfahrende auf die Fahrbahn umgeleitet werden, fehlt bislang eine sichere und zumutbare Alternative für Fußgänger*innen. Die GRÜNEN fordern dringend Nachbesserungen, um die Verkehrssicherheit für alle Beteiligten während der Bauphase zu gewährleisten. „Dass Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, aktuell auf eine fast einen Kilometer lange Umleitung über die Erich-Weinert-Straße verwiesen werden, ist nicht nur unpraktikabel – es sendet auch das falsche Signal“, kritisiert Yannik Franzki, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Magdeburg. „Gerade Familien, ältere Menschen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen werden hier unnötig benachteiligt. Verkehrspolitik darf nicht auf dem Rücken derjenigen gemacht werden, die klimafreundlich und zu Fuß unterwegs sind.“

Auch die Situation für den Radverkehr ist unbefriedigend, da nicht nachvollziehbar geregelt ist, an welchen Stellen Radfahrende sicher auf die Straße und nach der Baustelle wieder zurück auf den Radweg geführt werden. Mit Blick auf die beginnende Freibadsaison im Carl-Miller-Bad ist die aktuelle Lösung unverständlich. „In verkehrstechnisch schwierigen Zeiten gilt es, eine Lösung zu finden, die schnell wirkt und es ermöglicht – egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder im Auto – sicher, direkt und nachvollziehbar unterwegs zu sein“, betont Franzki.

Die Stadt Magdeburg ist jetzt gefordert, kurzfristig eine fußgängerfreundliche Lösung zu schaffen und die Radverkehrsführung so zu gestalten, dass sie den Anforderungen an Sicherheit und Alltagstauglichkeit gerecht wird.


Hinweis: Politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

Bilder

Symbolfoto, Quelle: Pixabay
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