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Bildungsministerin muss Kürzungspläne zurücknehmen

Politik
  • Erstellt: 24.06.2025 / 11:03 Uhr von mr/pm
Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gibt bekannt, dass ihre bildungspolitische Sprecherin, Susan Sziborra-Seidlitz, die Pläne von Bildungsministerin Eva Feußner entschieden ablehnt. Nach Informationen der Fraktion sollen im neuen Schuljahr Lehrerwochenstunden und Förderstunden gekürzt und die Klassengröße auf 28 Schülerinnen erhöht werden. Nach intensiven Gesprächen mit Schulleitungen, Eltern- und Gewerkschaftsvertreterinnen zieht Sziborra-Seidlitz ein klares Fazit:

„Die Entscheidungen der Ministerin sind untragbar. Die angekündigten Kürzungen bei Unterrichts- und Förderstunden sowie die Erhöhung der Klassengrößen auf 28 Schüler*innen müssen zurückgenommen werden. Die Pläne des Bildungsministeriums verschärfen die ohnehin angespannte Lage an den Schulen weiter und erschweren die Unterrichtsorganisation erheblich. Die Schulen werden ins kalte Wasser geworfen und haben keine Möglichkeit, das kommende Schuljahr sinnvoll zu planen.

Noch gravierender ist: Diese Rahmenbedingungen machen modernen und chancengerechten Unterricht unmöglich. Räumliche Enge, fehlende Ressourcen für differenzierte Förderung, fehlende Zeit für Vor- und Nachbereitung – all das geht zu Lasten der Zukunft unserer Kinder.

Eine Bildungspolitik, die Schüler*innen gute Schulleistungen ermöglicht, sieht anders aus. Was die Bildungsministerin und ihre CDU-Fraktion betreiben, ist stattdessen eine Entbildungspolitik. Ich fordere Ministerin Feußner auf, ihre Pläne zurückzunehmen.“


Hinweis: Politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

Bilder

Symbolfoto, Quelle: Pixabay
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