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Update: Behelfsbrücken über dem Damaschkeplatz

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 08.07.2025 / 17:09 Uhr von ub
Seit dem 23. Juni montieren Mitarbeiter der zur SEH-Gruppe gehörenden Systec GmbH aus Parey die erste der beiden Behelfsbrücken über den Damaschkeplatz in Magdeburg. Die Osterburger Straßen-, Tief- und Hochbau GmbH, besser bekannt als Ost Bau GmbH, führt die erforderlichen Straßen und Tiefbauarbeiten durch.
Wir waren für euch heute auf der Baustelle, um euch über das aktuelle Geschehen zu informieren.

Der heutige Tag war geprägt von der Montage der vier neuen Widerlager. Vier, weil die beiden Brücken versetzt montiert werden.
Zeitgleich wurden die Arbeiten an den beiden Lastverteilträgern fortgesetzt, die zuvor auf den nicht abgerissenen Pfeilern montiert wurden. Diese müssen millimetergenau ausgerichtet sein, damit die Behelfsbrücken problemlos eingeschoben werden können und die Lasten der Brücken und des darüber fließenden Verkehrs fortan auch wirklich optimal auf den Trägern verteilt werden.

Die neuen Widerlager wurden in der Magdeburger Niederlassung der Ost Bau GmbH gefertigt. Die Firma Engel-Krane aus Burg hat die jeweils 17 Tonnen schweren Widerlager mit einem Schwerlastkran korrekt platziert.
(Anmerkung der Redaktion: Widerlager sind massive Bauteile, die als Teil des Brückenunterbaus fungieren und die Kräfte des Brückenüberbaus aufnehmen und in den Boden weiterleiten.)

In den kommenden Tagen wird mit Hochdruck an der Vorbereitung des Einschubs der ersten Behelfsbrücke gearbeitet. Dieser soll noch in dieser Woche erfolgen.

„Wenn alles wie geplant vorbereitet ist, alle Rollen laufen, könnte der Einschub schon nach 30 Minuten geschafft sein“ so ein Mitarbeiter der SEH-Gruppe. Die Behelfsbrücke steht damit aber noch nicht für den Verkehr zur Verfügung, sie muss ausgerichtet und an die Widerlager angebunden werden.

Bereits am 11. August, so die Stadtverwaltung, soll der Verkehr über die Behelfsbrücken und darunter wieder fließen.

Bilder

Die erste Behelfsbrücke soll in den kommenden Tagen eingeschoben werden.
Ein Kran der Firma Engel-Krane aus Burg platziert eines der beiden Widerlager auf der Nordseite.
Viel zu tun gab es an den beiden Lastverteilträgern. Fotos: ub
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