Logo

FDP-Politiker empört über Täterbriefe an Opfer

Politik
  • Erstellt: 29.07.2025 / 09:03 Uhr von mr/pm
Die FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt reagiert mit scharfer Kritik auf die bekanntgewordenen Briefe des Weihnachtsmarkt-Attentäters an seine Opfer. Guido Kosmehl, justizpolitischer Sprecher der Fraktion, zeigt sich empört und fordert: Die Generalstaatsanwaltschaft ist in der Pflicht, die Betroffenen konsequent zu schützen.

Kosmehl erklärt dazu: „Die Generalstaatsanwaltschaft ist Herrin des Verfahrens und damit in der Pflicht, nicht nur die Ermittlung voranzutreiben, sondern auch den Schutz der Opfer des Anschlags zu berücksichtigen. Damit ist es auch ihre Aufgabe, alles zu unternehmen, um die Opfer zu schützen und Retraumatisierungen zu verhindern. Dazu gehört für mich auch das Unterbinden einer Kontaktaufnahme mittels Brief. Dafür habe ich keinerlei Verständnis. Der Vorfall bedarf dringend einer weiteren Erörterung.“


Hinweis: Politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

Bilder

Symbolfoto, Quelle: Pixabay
Dieser Artikel wurde bereits 935 mal aufgerufen.

Werbung