Vom 3. bis 9. August verwandelt sich Magdeburg lauf der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland in einen internationalen Treffpunkt für Orgelfans: Zur 71. Internationalen Orgeltagung reisen über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt an, um bei Konzerten, Orgelführungen und Exkursionen in die Klangvielfalt der Orgelkultur Sachsen-Anhalts einzutauchen.
Im Rahmen der Tagung wird es auch zahlreiche öffentliche Orgelkonzerte geben, so in Halberstadt, Seehausen, Quedlinburg, Staßfurt und Magdeburg. Zum Konzert (8. August, 17.15 Uhr) in der Moritzkirche in Halberstadt präsentieren jugendliche Orgelspieler im Alter zwischen 12 und 20 Jahren ihre Ergebnisse im Rahmen der Junior-Orgelakademie Altenburg/Halberstadt. Mehr Informationen zum Programm unter: www.orgeltagung-2025.gdo.de
„Magdeburg liegt im Zentrum einer außergewöhnlich reichen Orgellandschaft zwischen Harz und Altmark. Die Blüte des mittelalterlichen gotischen Orgelbaus in den Domen zu Magdeburg und Halberstadt bezeugt Michael Praetorius im Syntagma musicum. Die John-Cage-Orgel in Halberstadt erinnert daran“, so Christoph Zimmermann, Referent für Orgeln der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). „Die Renaissance führte zu einem weiteren Höhepunkt, von dem wir heute noch das großartige Orgelgehäuse in St. Martini Halberstadt, die Scherer-Orgel in Tangermünde, die Fritzsche-Orgel in Harbke und die Teilrekonstruktion der Compenius-Orgel in Kroppenstedt erleben können.“ Ein Symposium beschäftigt sich mit dem Thema „Die Orgel im säkularen Raum – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft?“.