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Neues Gesetz für Bildungsurlaub darf Unternehmen nicht zusätzlich belasten

Politik
  • Erstellt: 11.08.2025 / 16:03 Uhr von mr/pm
Ein Sprecher der FDP-Landtagsfraktion teilt mit, dass die geplante Neufassung des Bildungszeitgesetzes in Sachsen-Anhalt Unternehmen nicht zusätzlich belasten dürfe. „Unsere Betriebe leisten bereits einen erheblichen Beitrag für das Gemeinwesen.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir zusätzliche Kosten und Bürokratie vermeiden“, erklärte Jörg Bernstein, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion. Die Liberalen fordern daher Änderungen am aktuellen Gesetzentwurf. Bernstein kritisiert, dass der Gesetzentwurf aus dem Bildungsministerium Bedenken der Wirtschaft weitgehend ignoriere. Skeptisch sehe die FDP vor allem verpflichtende Freistellungen für politische Weiterbildungen und ehrenamtliche Tätigkeiten. „Es ist ungeklärt, wie Unternehmen dafür entschädigt werden sollen. Wir haben hierzu konkrete Fragen und sehen am Entwurf deutlichen Nachbesserungsbedarf.“

Die FDP will die anstehenden Beratungen im Landtag nutzen, um praxistaugliche und wirtschaftsfreundliche Lösungen zu erreichen.

Der jetzt von der Landesregierung verabschiedete Gesetzentwurf sieht für Beschäftigte in Sachsen-Anhalt künftig mehr Möglichkeiten vor, Bildungsurlaub zu nehmen. Neben beruflichen Themen sollen demnach in Zukunft auch politische Themen oder ehrenamtliche Qualifizierungen für Bildungsurlaub genutzt werden können.


Hinweis: Politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

Bilder

Symbolfoto, Quelle: Pixabay
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