Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich kein Insasse mehr im Fahrzeug. Der verunfallte Pkw lag auf dem Dach im Straßengraben. Von den ursprünglich drei gemeldeten Personen waren lediglich zwei am Unfallort anwesend. Diese wurden umgehend durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt. Nach Angaben der Betroffenen hatte sich die dritte Person vom Unfallort entfernt. Ob und in welchem Maße diese verletzt wurde, konnte nicht festgestellt werden.
Zur Unterstützung der Personensuche setzte die Feuerwehr eine Drohne mit Wärmebildtechnik sowie eine Wärmebildkamera über die Drehleiter ein. Trotz intensiver Suche konnte die vermisste Person nicht aufgefunden werden. Die Polizei übernahm daraufhin die weitere Suche und setzte dafür einen Hubschrauber ein.
An dem Einsatz waren insgesamt 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt. Sie waren mit zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug, einer Drehleiter, einem Rüstwagen, einem Kommandowagen sowie einem Einsatzleitwagen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit acht Einsatzkräften, einem Notarzteinsatzfahrzeug und drei Rettungswagen im Einsatz. Die Polizei war mit sechs Einsatzkräften und einem Funkstreifenwagen beteiligt.