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"Jetzt muss der Wolf bejagt werden"

Politik
  • Erstellt: 19.10.2025 / 09:03 Uhr von mr/pm
Der Bund hat für den Wolf einen „günstigen Erhaltungszustand“ gemeldet und ihn damit offiziell nicht mehr als gefährdet eingestuft. „Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist geschafft. Jetzt müssen Bund und Länder konsequent handeln“, erklärte ein Sprecher der FDP-Fraktion.

Diese Neubewertung müsse nun auch praktische Konsequenzen haben. Der Wolf solle künftig bejagt werden, um ein dauerhaftes Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Natur zu sichern, so der Sprecher weiter. Tarricone betont, dass die Freien Demokraten seit Jahren auf diese Entwicklung hingearbeitet haben: „Wir setzen uns seit Langem dafür ein, dass der rasant wachsende Wolfsbestand sich auch bei der Beurteilung des Erhaltungszustandes abbildet. Der Wolf ist längst keine gefährdete Art mehr, sondern Teil unserer Kulturlandschaft. Nun gilt es, mit einem aktiven Bestandsmanagement die Balance zwischen Artenschutz und den berechtigten Interessen der Weidetierhalter zu sichern.“

Die FDP-Politikerin verweist darauf, dass sich die Deutschlandkoalition in Sachsen-Anhalt bereits auf Drängen der Freien Demokraten darauf geeinigt hat, den Wolf in das Landesjagdrecht aufzunehmen. „Jetzt muss auch der Bund seine Verzögerungshaltung endgültig aufgeben und den Ländern rechtssichere Rahmenbedingungen für den Umgang Wölfen schaffen“, so Tarricone.


Hinweis: Politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

Bilder

Symbolfoto, Quelle: Pixabay
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