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Unfallserie auf der A14: Sekundenschlaf sorgt für freiliegende Schweinehälften

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 28.11.2025 / 12:40 Uhr von rt/pm
Die Autobahn A14 war in den vergangenen beiden Tagen Schauplatz mehrerer Verkehrsunfälle mit Verletzten und hohem Sachschaden. Übermüdung spielte dabei eine wichtige Rolle. Das war passiert: 


Lkw im Graben nach Sekundenschlaf

Den Auftakt bildete ein schwerer Verkehrsunfall gestern Morgen gegen 5 Uhr in Fahrtrichtung Dresden, auf Höhe des Parkplatzes Dreihöhenberg. Ein 46-jähriger Lkw-Fahrer verlor mutmaßlich infolge eines Sekundenschlafs die Kontrolle über sein mit Schweinehälften beladenes Fahrzeug. Der Lkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte in den Seitengraben und kippte auf die Seite. Der Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer mussten von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden. Beide kamen leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser.

Folgeunfall am Stauende bei Schönebeck

Die Bergung der Schweinehäften dauerte über 24 Stunden. Einen Tag später, am Freitagmorgen gegen 8 Uhr, ereignete sich ein Folgeunfall am Stauende auf der A14 bei Schönebeck. Ein 41-jähriger Peugeot-Fahrer bemerkte auf der rechten Fahrspur ein Stauende zu spät. Trotz eines Ausweichversuchs konnte er einen Aufprall auf einen vorausfahrenden Lkw nicht mehr verhindern. Durch die Kollision schleuderte der Pkw an die Mittelschutzplanke und touchierte einen weiteren Lkw.

Der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Lkw-Fahrer (66 und 37 Jahre) blieben unverletzt. Der bei diesem Unfall entstandene Sachschaden wird von der Polizei in einem unteren fünfstelligen Bereich geschätzt. Für die Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn teilweise gesperrt werden.

Bilder

Foto: Bergungsdienst Bramaier
Foto: Bergungsdienst Bramaier
Foto: Bergungsdienst Bramaier
Foto: Bergungsdienst Bramaier
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