Verbandsliga, 14. Spieltag – und irgendwie fühlte sich alles nach Nachtspiel mit Abenteuerfaktor an. Unter Vollmond-Bedingungen reichte es für die Hannemann-11 zwar nicht zum Sieg, aber immerhin blieb die SV Fortuna auch diesmal zu Hause ungeschlagen.
Gegen den abstiegsbedrohten Haldensleber SC hieß es am Ende: Punkt geteilt, Erfahrung gewonnen.
Bevor der Ball überhaupt rollen durfte, drohte die Partie schon zu platzen. Das Flutlicht streikte. Der Schiedsrichter zeigte sich großzügig – exakt eine Stunde Zeit für die Fortuna-Techniker. An der Laterne wurde geschraubt, Sicherungen gewechselt, gehofft, gebetet. Und siehe da: es ward Licht – na ja, zumindest genug. Der Rest kam vom Vollmond, der die Akteure zusätzlich ins richtige Fußball-Scheinwerferlicht tauchte.
Sportlich war’s dann solide Kost: kein Heimsieg, aber eben auch keine Heimniederlage. Und das alles vor 127 zahlenden Zuschauern, die mehr bekamen als nur Fußball – nämlich eine kleine Flutlicht-Soap inklusive Happy End ohne Verlierer.
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