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500 Jahre Reformation: Stadtarchiv lädt zum Auftakt der Sommerabende ins Rathaus

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  • Erstellt: 11.05.2026 / 13:03 Uhr von mr
Wie wurde Magdeburg zur „Unseres Herrgotts Kanzlei“? Pünktlich zum Internationalen Tag der Pflege schlägt das Stadtarchiv eine ganz andere Brücke in die Vergangenheit.

Im Zentrum des Abends steht eine bedeutende Neuerscheinung. Archivleiter Christoph Volkmar und Hartmut Kühne präsentieren das Buch „Großstadt und Reformation. Magdeburg 1524 im europäischen Kontext“. Der Band beleuchtet die Ereignisse vor 500 Jahren, als Martin Luthers Predigt in der Johanniskirche die Stadt zur unumkehrbaren Hochburg der Reformation machte.

Magdeburg als Innovationsraum
Das Buch ist das Ergebnis einer internationalen Fachtagung, bei der Historiker aus fünf Ländern den „Modellfall Magdeburg“ mit anderen europäischen Metropolen verglichen haben. Die Autoren gehen der Frage nach, warum gerade hier die „Reformation von unten“ eine solche Dynamik entwickelte und wie die Stadt schon früh zum überregionalen Symbol für gesellschaftliche Erneuerung wurde.

Programm und geselliges Beisammensein
Die Herausgeber werden die wichtigsten Thesen des Bandes vorstellen und laden das Publikum zur gemeinsamen Diskussion ein. Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, kann das Werk (Band 14 der Magdeburger Schriften) direkt vor Ort erwerben.

Im Anschluss an den offiziellen Teil laden die Freunde des Stadtarchivs Magdeburg e.V. zum traditionellen Sommertreff ein. Bei einem kleinen Empfang bietet sich die Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre mit den Experten und anderen Geschichtsfreunden ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungsdetails:
Termin: Dienstag, 12. Mai
Beginn: 19 Uhr
Ort: Kaiserin-Adelheid-Foyer, Altes Rathaus
Eintritt: Frei
Weitere Termine der Reihe sind online, [HIER] abrufbar.

Bilder

Quelle: Stadt Magdeburg / Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale)
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