Bereits Ende April meldete sich ein unbekannter Mann telefonisch bei der Seniorin und behauptete, es ginge um die Kündigung eines bestehenden Lottovertrags. Obwohl die Frau angab, gar kein Lotto zu spielen, redete der Anrufer so lange auf sie ein, bis sie schließlich ihre Kontodaten preisgab.
Kurz darauf erhielt die 80-Jährige die schriftliche Ankündigung einer Abbuchung über 79 Euro. Geistesgegenwärtig nutzte sie die im Brief angegebene Kontaktadresse, um den vermeintlichen Vertrag sofort zu stornieren, wodurch bislang kein finanzieller Schaden entstand.
Kein Einzelfall in der RegionDie Masche scheint System zu haben: Bereits am 9. April wurde ein 25-jähriger Mann aus Wanzleben mit einer fast identischen Forderung über 79 Euro konfrontiert. Ihm wurde mitgeteilt, dass sich ein bestehendes Abo ohne Zahlung automatisch verlängern würde.
Tipps Ihrer Polizei zum Schutz vor TelefonbetrugDatenschutz: Geben Sie niemals vertrauliche Informationen oder Bankdaten am Telefon preis.
Misstrauen: Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Anrufer Druck aufbauen oder eine falsche Identität vortäuschen.
Konsequenz: Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.
Prüfung: Hinterfragen Sie die Identität des Anrufers direkt beim jeweiligen Unternehmen.
Hinweise zum Sachverhalt nimmt das Polizeirevier Börde unter der Telefonnummer 03904 / 4780 oder über das Elektronische Polizeirevier,
[HIER] entgegen.
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